Anne Borchers

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Anne Borchers aus Leps bleibt Suzuki treu aber wechselt für die kommende Saison zum Team Suzuki Reinecke. Die letzten zwei Jahre liefen nicht so wie sich die 27-Jährige das erhofft hat und mit dem Teamwechseln soll der entscheidende Durchbruch bei der Frauen-Elite endlich kommen.

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Auf dem Terminplan steht die Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und der deutsche Ladies Cup. „Die Ziele sind hochgesteckt und ich bin motivierter denn je“ so Anne.

Im Moment wird noch mit der „alten“ RMZ250 trainiert. Passend zum ersten Rennen, dem Winter Motocross in Frankenbach, soll es dann mit der Brandneuen 2019er 250er an den Start gehen.

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Der Termin für’s WMX 2017 steht

März – das ist der Monat, in dem seit Jahren das traditionelle Winter-Motocross in Frankenbach die nationalen und internatiaonalen Crosser zu einem ersten Outdoor-Race in Deutschland einlädt. Für 2017 wurde nun Sonntag, der 12. März, als Termin festgeklopft. Wer wird sich 2017 den einzigartigen Gürtel des Gesamtsiegers umschnallen dürfen? Wir sind schon jetzt gespannt.

 

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WMX Frankenbach 2016

Unsere Fahrer fürs Winter Motocross 2016 in Frankenbach:

 

MX2

#114 Manuel Andrejka

#459 Marcel Ranger

#734 Bennet Schäfer

#822 Cino Peter

 

MX1

#37 Rudolf Weschta by AB Racing

#899 Nils Gehrke by AB Racing

#941 Jeffrey Meurs

 

Kommt vorbei uns besucht uns am Sonntag! Mehr Info´s unter www.mccfrankenbach.de

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Interview WMX Frankenbach – Jeffrey Meurs

Interview mit Jeffrey Meurs www.mccfrankenbach.de

Jeffrey Meurs, 26, startete die vergangenen beiden Wochenenden beim US-Supercross – und wird am Sonntag in Frankenbach antreten.

Q: Seit wann bist Du wieder im Lande?
A: Ich bin am Dienstag um 14 Uhr in Amsterdam gelandet. Doch bei der Rückfahrt blieb mein Auto liegen. Ich musste bei einem Freund in Holland übernachten, bekam am Mittwochmorgen einen Leihwagen und bin nun 27 Stunden später in Heilbronn eingetrudelt.

Jeffrey hier beim Spass haben in den USA
(Bild: Tanita Reinecke)


Q:
Du hast die US-Supercross-Läufe in Atlanta und in Daytona bestritten. Wie kommt man auf solch eine Idee?
A: Bei der ADAC-SX-Serie habe ich Ricky Renner, einen amerikanischen Profi-Crosser kennengelernt. Er wohnt in Tampa/Florida und hat mich ermuntert, mal in den USA Supercross zu fahren. So was muss einem nicht zwei Mal gesagt werden.

Q: Und woher hast Du ein Motorrad erhalten?
A: Das war sozusagen ein All-inclusive-Paket von Ricky. Wir (Anm: Jeffreys Freundin Tanita Reinecke war auch dabei) haben bei ihm übernachtet, er hat mir ein Motorrad ausgeliehen und sogar seinen Pickup. Unglaublich.

Q: Und dann bist Du nach Atlanta zum ersten Rennen gefahren.
A: Stimmt. Das sind 7 Autostunden von Tampa.

In den USA ist halt alles größer: die Zugmaschinen der
der Team Trucks, als auch…  (Bild: Tanita Reinecke)

Q: Beim US-Supercross fahren die besten Piloten der Welt. Kann man da einfach aufschlagen, sagen, hier bin ich, und fahren?
A: Natürlich nicht. Die amerikanischen Neulinge müssen sich über die Arenacross-Rennen qualifizieren. Meine Qualifikation ging über die WM. 2010 habe ich beim WM-Lauf in Holland in der MX2-Klasse Punkte geholt. Mit diesem Ergebnis konnte ich eine WM-Veran­staltungs­lizenz lösen, die beim US-Super­cross startberechtigt. Die Serie hat ja auch WM-Status.

… die Arenen. Mit den Zuschauerzahlen können die in
den USA aber trotzdem nicht mit Frankenbach
mithalten!   (Bild: Tanita Reinecke)

Q: Und Du hast Dich gleich für das Abendprogramm qualifiziert.
A: Ja, die Top-40 des Zeittrainings sind für die Hauptrennen qualifiziert. Ich war Platz 38. Natürlich hat es nicht ins Finale gereicht, aber das habe ich auch nicht erwartet.

Q: Wie war der Eindruck von dem großen Stadion, den 45 000 Fans und überhaupt von der Supercross-Glitzerwelt?
A: Das war wohl auch ein Grund, dass ich in den Rennen schwächer als im Zeittraining war. Ich war völlig überwältigt von den neuen Eindrücken, der Präsentation mit Nationalhymne und der ganzen Show. Dabei habe ich ehrlich gesagt, das Rennen fahren vergessen (lacht).

Q: Sind die Strecken für einen Europäer nicht zu schwer?
A: Nein, sie sind vor allem länger und schneller. Doch die Sprünge sind ähnlich dimensioniert wie in Europa, das Waschbrett in Atlanta war sogar leichter als beim ADAC-SX-Cup. Klar, die Top-Fahrer kombinieren die Sprünge anders, springen drei- statt zweifach und fahren superpräzise. Aber insgesamt habe ich mir das extremer vorgestellt.

Q: Daytona war aber anspruchsvoller, oder?
A: Die Strecke ist keine typische Supercross-Anlage sondern eine Mischung aus Out- und Indoor-Piste. Es fuhren sich viele Spuren heraus. Leider hatte ich die einzige Quali-Gruppe, vor der die Piste nicht geschoben wurde. Die Zeiten werden aber gruppenübergreifend gewertet, so dass es nicht für die Top-40 gereicht hat.

Q: Hast Du auch Ken Roczen getroffen?
A: Wir haben uns nur aus der Ferne zugewunken, gesprochen habe ich nicht mit ihm. Er wird von Fans und den Medien regelrecht belagert. Da wollte ich nicht auch noch stören.

Q: Trotzdem bereust Du den US-Trip nicht, oder?
A: Auf keinen Fall. Das war ein außergewöhnliches Erlebnis. Nicht nur die Rennen sondern auch die Trainingsstrecken. Einmal haben wir auf einer Strecke trainiert, die normalerweise 50 $ Gebühr kostet. Der Betreiber hat uns aber kein Geld verlangt, da die Piste wie er sagte, sehr ausgefahren sei. Ich kann nur sagen: Die war besser im Zustand als jede Strecke, die ich in Europa gefahren bin.

Jeffrey (#941) beim letztjährigen WMX. Die Meute hat
ganz schön Druck gemacht.


Q:
Stichwort Geld. Darf man fragen, wie teuer der Supercross-Ausflug war?
A: Etwa 3000 Euro.

Q: Am Wochenende endet der Traum. Du bist zurück im wirklichen Leben, zurück beim Wintercross.
A: Das böse Erwachen gibt´s in Frankenbach bestimmt nicht. Zumindest was die Strecke angeht. Allerdings drängt die Zeit, mein Motorrad vorzubereiten. Da muss noch Einiges geschraubt werden. Gabel und Federbein werden erst am Samstag angeliefert.

Q: Und Deine Prognose?
A: Superfinale muss sein. Und dort ein Platz unter den Top-15.

Vorverkauf WMX Frankenbach

Der traditionelle Startschuss zur Motocross-Saison gehört nicht nur regional zur Elite der Veranstaltungen im Unterland sondern wird auch international beachtet. Schließlich engagiert der MCC Frankenbach alljährlich etwa 40 Berufsfahrer, die sich auf der spektakulären Anlage am Frankenbacher Ortsausgang regelmäßig heiße Duelle liefern. Zumal auch die Piste bei den Fans – die Kulisse ist mit 4000 Zuschauern alljährlich beeindruckend – regelmäßig für Nervenkitzel sorgt. Zwölf Sprunghügel reihen sich auf der 1500 Meter langen Strecke pro Runde aneinander. Das Highlight bildet der für die Frankenbacher Anlage typische Steilhang, bei dem sich die Piloten auf ihren Maschinen im freien Fall 10 Meter in die Tiefe stürzen.

Sichert Euch jetzt die Karten in unserem Vorverkauf!

Erwachsene: 10 Euro
Schüler, Rentner, Studenten: 5 Euro
Programmheft gratis

Kinder bis zum 12. Geburtstag – frei!

Kommt vorbei: MotoStudio Franz-Reichle-Str. 5 74078 Heilbronn Böllinger Höfe

Der Vorverkauf endet am 29. Februar 2016 um 24:00Uhr. Eintrittskarten sind danach am Veranstaltungstag an der Tageskasse zum normalen Preis erhältlich. (Erwachsene 14 Euro / Schüler, Rentner, Studenten 9 Euro)