Suzuki Reinecke – MSR Schwarze Pfütze

Am vergangenen Wochenende ging es für die Gelbe-Gruppe zum MSR Rennen nach Rottershausen auf die Strecke „Schwarze Pfütze“.

Das Wetter spielte Top mit und so kam der Verein mit der Streckenbewässerung kaum hinter her.

Samstags verpasste Tobias Legner bei staubigen Bedingungen in der MX 1 National Klasse, nur knapp einen Podest Platz und landete auf Platz 4. Cino Peter hatte in der MX2 Jugend Klasse in beiden Läufen spannende Rennen und konnte mit Platz 1 im ersten Lauf und Platz 2 im zweiten Lauf die Gesamtwertung für sich entscheiden.

In der MX2 National Klasse ging es heiß her und die Klasse war mit vielen guten Amateurfahrern vertreten. Tom Legner gab dort sein bestes und beendete in der Gesamtwertung von Samstag das Rennen auf Platz 18

Sonntags konnte bei den trockenen Bedingungen, Jeffrey Meurs das Masters Rennen für sich entscheiden. Mit Platz 1 im ersten Lauf und Platz 2 im zweiten Lauf reichte es am Ende noch auf Platz 1 in der Gesamtwertung.

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Jeffrey Meurs ganz oben auf dem Podest

In der MSR Youngster Klasse waren gleich drei Suzuki Reinecke Fahrer am Start. Die Brüder Tobias und Tom Legner battelten sich immer wieder in den Rennen und landeten am Ende auf Platz 8 und Platz 10. Marcel Ranger war der dritte Reinecke-Fahrer der es auf Platz 14 schaffte.

Manuel Andrejka kam als Gaststarter zum MSR und konnte in der Tageslizenz Klasse den 9. Platz nach Hause fahren.

 

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Marcel Ranger in Aktion

 

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Jeffrey Meurs is back!

MSR Meisterschaft in Meckbach – Rennbericht

MSR-Masters Tagessieg für Jeffrey Meurs

MSR-Masters Tagessieg für Jeffrey Meurs

Das vier­te der ins­ge­samt neun MSR-​Ren­nen stand am letz­ten Wo­chen­en­de in Meck­bach auf dem Pro­gramm. Der MSC Meck­bach hat­te viel Zeit und Mü­he in die Prä­pa­rie­rung und Be­wäs­se­rung der wun­der­bar ge­le­ge­nen Na­tur­stre­cke in­ves­tiert, so dass am ge­sam­ten Wo­chen­en­den sehr gu­te Be­din­gun­gen herrsch­ten. Die ins­ge­samt 355 Star­ter brauch­ten ihr Kom­men in kei­nem Fall zu be­reu­en und die Zu­schau­er sa­hen vol­le Start­git­ter und span­nen­den Ren­nen in al­len Klas­sen.

Ge­nau 40 Fah­rer tra­ten in der Youngs­ter/Mas­ter-​Klas­se an, un­ter de­nen auch nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se wie­der der letzt­jäh­ri­ge Ti­tel­trä­ger Jeffrey Meurs zu fin­den war. Im Qua­li­fi­ka­ti­ons­trai­ning zeig­te sich ein­drucks­voll wie aus­ge­gli­chen stark die­se Klas­se ak­tu­ell be­setzt ist. Die ers­ten Fünf in der Rei­hen­fol­ge Pa­trik Ben­der, Jeffrey Meurs, Ke­vin Brau, Jo­nas Bött­cher und Flo­ri­an Wel­zen­bach la­gen ge­ra­de ein­mal 0,78 Se­kun­den aus­ein­an­der.

Harte aber faire Fights zwischen Kevin Braun #2 und Jeffrey Meurs #941

Harte aber faire Fights zwischen Kevin Braun #2 und Jeffrey Meurs #941

Ke­vin Braun und Jeffry Meurs lie­fer­ten sich im ers­ten Ren­nen ei­nen har­ten und span­nen­den Zwei­kampf, den am En­de Ke­vin Braun knapp für sich ent­schei­den konn­te. Der Trai­nings­schnells­te Pa­trik Ben­der folg­te vor Jo­nas Bött­cher und Mar­vin Heyner. Als bes­ter Youngs­ter Fah­rer zeig­te Tim Ebin­ger auf Platz 8 ei­ne su­per Leis­tung.

MSR-Masters Meisterschaftsführung für Kevin Braun

MSR-Masters Meisterschaftsführung für Kevin Braun

Der zwei­te Lauf ver­lief kom­plett an­ders. So­wohl Pa­trik Ben­der wie auch Ke­vin Braun ka­men nicht oh­ne Stür­ze über die Run­den und hat­ten am En­de mit den Plät­zen 5 und 6 nichts mit der Ent­schei­dung um den Lauf­sieg zu tun. Um die­sen wur­de jetzt zwi­schen Jeffrey Meurs Dirk Sig­mund und am En­de auch noch mit Mar­vin Heyner hef­tig ge­kämpft. Sig­mund und Heyner zeig­ten in die­sem Lauf ei­ne ganz star­ke Vor­stel­lung und muss­te sich im Ziel nur ganz knapp Jeffrey Meurs ge­schla­gen ge­ben. Flo­ri­an Wel­zen­bach über­quer­te dann schon mit deut­li­chem Rück­stand als vier­ter das Ziel.

Braun, Meurs wa­ren dann wie­der im drit­ten Ren­nen die Ak­teu­re, die den Sieg un­ter sich aus­mach­ten. Am En­de hat­te wie­der Meurs knapp die Na­se vor Braun, Ben­der und Jo­nas Bött­cher. Platz 5 ging an Dirk Sig­mund vor Jos­hua End­ers.

In der Ta­ges­wer­tung er­rang Jeffrey Meurs gleich bei sei­nem ers­ten MSR Ein­satz in die­ser Sai­son ei­nen zwar sehr hart um­kämpf­ten aber auch ver­dien­ten Ge­samt­sieg. Braun und Ben­der folg­ten trotz Pat­zer im Zwei­ten Ren­nen auf den Plät­zen zwei und drei. An der Spit­ze der MSR-​Mas­ter Meis­ter­schafts­wer­tung gab es jetzt ei­ne Wach­ab­lö­sung.

Robin Schaeben #59 festigt seinen zweiten Meisterschaftsrang der Klasse MSR-Youngsters

Robin Schaeben #59 festigt seinen zweiten Meisterschaftsrang der Klasse MSR-Youngsters

Jo­nas Bött­cher muss­te nach ei­nem für ihn nicht ganz op­ti­ma­len Renn­wo­chen­en­de die Füh­rung an Ke­vin Braun ab­ge­ben. Ke­vin Braun, der Mann aus Dü­ren in NRW zeigt bis­her in die­ser Sai­son ei­ne ganz star­ke Per­for­mance. Kamp­geist, Sie­ges­wil­len und sehr gu­ter Speed las­sen ihn der­zeit als die Num­mer 1 für die Ant­wort auf die Fra­ge „who’s next?“ er­schei­nen.

Der Ge­samt­sieg in der Klas­se Youngs­ter ging mit zwei Sie­gen und ei­nem zwei­ten Platz klar an den auch in der MSR-​Youngs­ter Wer­tung füh­ren­den Tim Ebin­ger. Paul Ha­ber­land konn­te sich über Platz zwei auf dem Trepp­chen freu­en.

Den drit­ten Rang konn­te sich Ro­bin Scha­eben si­chern. Scha­eben liegt jetzt wei­ter­hin auf dem zwei­ten Rang in der Meis­ter­schafts­wer­tung und kann sich so­mit schon lang­sam mal auf ei­nen Start bei den CROSS-​Fi­nals ein­stel­len.

Text: MSR / Fotos: Martina Braun / motox-pix.de

 

PM: Supercross Stuttgart & Chemnitz

DMV BRC 2-Takt Cup by Suzuki Reinecke

Zweitakt im Süden und im Osten

Beim Auftakt des ADAC SX Cups in der Hanns-Martin-Schleyer Halle in Stuttgart stand das DMV BRC 2-Takt Cup Team by Suzuki Reinecke mit den beiden einzigen Zweitaktmotorrädern des Cups am Freitagvormittag bereit für das die ersten Trainings.

Am ersten Veranstaltungstag besonders bei der ersten Supercrossveranstaltung des Jahres in Stuttgart steht vieles noch im Zeichen der Eingewöhnungsphase der Fahrer. Besonders in Stuttgart herrschen Bedingungen die kaum ein Fahrer trainieren kann, da der dortige Boden extrem viel Grip hat und somit eine „neue“ Belastung für Fahrer und Material darstellt.

Hiermit hatte besonders Jeffrey Meurs, Fahrer des Teams auf der Suzuki RM 250 AF-m am ersten Abend zu kämpfen. Schon in den nachmittäglichen Trainingseinheiten gab es Kupplungsprobleme die bis zum Abend nicht vollständig behoben werden konnten, immer wieder ließ der Druck nach, dies machte ein sauberes Fahren bei der harten internationalen Konkurrenz der SX-1 nahezu unmöglich. Zudem verdrehte er sich im Zeittraining noch den Fuß und ging so angeschlagen in die Läufe. Nach einem neunten Platz im Vorlauf endete leider das Abendprogramm den Niederländer Meurs.

Der Junge Belgier Nolan Cordens war in seiner „kleinen“ SX-2-Klasse ebenfalls der einzige 2-Takt Pilot und zugleich noch der Größte Pilot im Feld. Auch er litt am Freitag unter den Schwierigkeiten sich mit seiner 125er auf den speziellen Boden einzustellen und beendete seinen ersten Qualifikationslauf am Nachmittag ebenfalls als Neuntplatzierter. Somit war er leider nicht für das Abendprogramm vor dem Stuttgarter Publikum qualifiziert.

Über Nacht wurden an der 250er Suzuki von Meurs Bauteile in der Kupplung ausgetauscht, sodass es am zweiten Tag der Veranstaltung dort keine Probleme mehr geben sollte. Meurs: „Bei keinem Rennen oder Training wo ich das Motorrad bisher getestet habe sind solche Probleme aufgetreten, der Boden hier ist natürlich durch seinen Grip sehr speziell. Zudem hat die Strecke nur eine Linkskurve, typischerweise kann man diese gerade mit dem Zweitakter besser fahren.“ Der Niederländer fuhr im Vorlauf auf den 5. Platz und qualifizierte sich somit direkt fürs Halbfinale, dort reiche es für den 9 Platz.

In der SX-2 Klasse war bei Cordens eine sichtbare Steigerung zum Vortag da. Er konnte neue Sprungkombinationen springen und das Fahren sah deutlich sicherer aus als noch am Freitag. In der SX-2 Klasse qualifizieren sich aus den drei Trainingsgruppen jeweils nur die ersten zwei Fahrer. Die insgesamt zwölf Fahrer für das Abendprogramm kommen dann zusammen indem noch zwei „Last-Chance Rennen“ gefahren werden. Hier kommen aus zwei rennen jeweils die Piloten auf den Plätzen eins bis drei in das Finale am Abend. Für nicht so erfahrene Piloten unter den „jungen wilden“ ist so manches Mal also die Chance höher sich über die Last-Chance Rennen zu qualifizieren. Hier wurde Nolan Cordens in seiner ersten Saison im Deutschen ADAC SX-Cup jeweils neunter in den Last-Chance Rennen.

Bei Rennen Nummer zwei in Chemnitz sahen die Bedingungen zunächst komplett anders aus als noch in Stuttgart. Der Boden war sehr weich, sodass sich sehr viele und zum Teil gefährliche Rillen bildeten. Nachdem sich die Fahrer des DMV BRC 2-Takt Cup Teams by Suzuki Reinecke mit den Gegebenheiten angefreundet haben konnte man in Chemnitz schon bessere Ergebnisse einfahren. Am Freitag musste Jeffrey Meurs nach einem Sturz im stark besetzen Vorlauf noch in den ersten Hoffnungslauf und verpasste das Halbfinale nur knapp. Auch dieser Lauf war wieder absolut stark besetzt, mit Sullivan Jaulin aus Frankreich kam der amtierende Meister der SX2 Klasse sowie die amerikanische Supercross-Legende Mike Brown ins Halbfinale. Dahinter folgte mit Steven Clarke ein Profi aus England vor Jeffrey Meurs.

Wie bereits beschrieben setzte man in der SX-2 Klase die Hoffnungen jeweils auf die Last-Chance Rennen wo Nolan Cordens die größere Chance haben sollte sich zu qualifizieren. Wie erwartet kam er auf dem Chemnitzer Boden deutlich besser zurecht und beendete diese Läufe an beiden Veranstaltungstagen auf dem fünften Platz und ließ noch sechs weitere Fahrer hinter sich, darunter auch deutlich erfahrene Piloten.

Der Zweite Abend in der Chemnitz-Arena verlief für Jeffrey Meurs in der international stark besetzten SX-1 Königsklasse ähnlich wie am Vorabend. Zwar dieses Mal ohne Sturz musste er als achtplatzierter aus dem Vorlauf trotzdem in den Hoffnungslauf und unterlag auch dort wieder einigen Profis aus den USA und aus Frankreich.

Insgesamt kann man also ein wechselhaftes Fazit für die ersten beiden Rennen ziehen und muss abwarten wie die Rennen kurz vor Weihnachten in München verlaufen. Dort werden in beiden Klassen etwas andere Qualifikationssysteme angewandt und auch die Bodenverhältnisse wechseln zu eher hartem und rutschigen Boden, wie man es sonst eher vom Motocross gewohnt ist.

Das Team möchte sich auch an dieser Stelle nochmals bei allen Sponsoren bedanken die zum Teil vor Ort noch wichtige Ersatzteile liefern konnten und es überhaupt erst ermöglichen mit dem 2-Takt-Team am Supercross teilzunehmen. Man freut sich auch sehr über die viele positive Resonanz von Fans die oftmals über Facebook ausgedrückt wird!

 

 

Rennbericht Winter Motocross Frankenbach

Kein Glück beim Heimrennen

Das Winter Motocross in Frankenbach verlief für das Team Suzuki Reinecke alles andere als geplant. Dank des Wetter-Gottes regnete es die letzten Woche nicht und der kurze Regen am Freitag und Samstag änderte auch nichts mehr an den harten und teils staubigen Bodenverhältnissen.

Jeffrey Meurs verbindet mit dem Wochenende nichts als Pech. Nach einem noch okay verlaufenem Quali auf Platz 17, wollten die beiden Wertungsläufe einfach nicht klappen. Nachdem am Start zum ersten Lauf einer vor ihm stürzte und er dadurch zu stehen kam, fuhr im ein anderer noch hinten ins Bike und sorgte so für einen kompletten Stopp bis der Vordermann wieder auf dem Bike war. Als er das Rennen wieder aufgenommen hatte kämpfte er sich durchs Feld um am Ende dann durch eine unsportliche Aktion eines Mitstreiters mit einem krummen Vorderrad und beschädigten Krümmer die Strecke vorzeitig zu verlassen. Im zweiten Lauf sollte es nicht anders kommen. Am Start passierte wieder ein Crash mit Meurs mitten drin. Nachdem er wieder von ganz hinten starten musste reichte es am Ende nur noch für Platz 24.

Der jüngste im Team, Nick Hein, hatte am Wochenende seine Premiere bei einem internationalen Rennen. Im ersten Lauf der 85ccm-Klasse stürzte ein Fahrer vor Ihm und Nick hatte keine Chance auszuweichen. Von hinten gestartet versuchte er wieder in seinen Rhythmus rein zukommen und beendete den ersten lauf auf Platz 33. Im zweiten Lauf fiel das Startgatter und Hein war mitten drin. Nach der ersten Kurve fand er sich auf Platz 19 und fuhr das Tempo locker mit. Nach einem strauchler kurz vor Schluss reicht es ihm auf Platz 21 und somit zu einem gelungenen ersten Winter Motocross.

In der Youngster Cup Klasse gab es nach schwieriger Qualifikationen 3 Fahrer im B-Finale. Als das Gatter fiel hatten Thomas Martel und Cino Peter die Nase vorne und reihten sich unter den Top 10 ein. Marcel Ranger hatte Pech am Start und musste von Platz 24 ins Rennen starten. Das Rennen beendete Thomas Martel auf einem guten 9. Platz, Cino Peter knapp dahinter auf Platz 10 und Marcel Ranger schaffte es in der kurzen Renndistanz auch noch weiter nach vorne auf Platz 17.

Highlights aus dem AB-Racing Team by Suzuki Reinecke: Nach einem Sturz von Hansen im hinteren Teil der Strecke sollte der Tag nicht mehr mit einem guten Ergebnis klappen und mit Schmerzen kämpfte er sich im ersten Wertungslauf auf Platz 25 und im zweiten Wertungslauf auf Platz 22. Nils Gehrke fuhr in der Youngster Klasse zwei Super Rennen und beendete diese auf dem Platz 12 und 9. Somit hatte er sein gesetztes Ziel in den Top 10 zu landen erreicht. In der Gesamtwertung liegt er auf Platz 9.