Vorschau. ADAC MX Masters Bielstein

Datum 02.07.2016 – 03.07.2016
Ort Bielstein, Deutschland
Strecke Bielstein
Länge 1,815 km
Adresse Paul-Fischbach-Straße 1
51662 Wiehl – Bielstein
Internet http://www.mxmasters-bielstein.de »

 

Lage und Anfahrt
Mit dem Auto:
Von Köln A4 Richtung Olpe und von Olpe A4 Richtung Köln,
Ausfahrt 24 Bielstein dann B56 Richtung Bielstein. Der Ausschilderung folgen

Flughäfen in der Nähe:
Köln (74 km)
Düsseldorf (89 km)
Frankfurt (174 km)
Weeze (160 km)

Übernachtungsmöglichkeiten
Hotel zur Post
Hauptstraße 8-10
51674 Wiehl
Tel.: 02262-790-0
info@hzpw.de
http://www.hzpw.de

Waldhotel Tropfsteinhöhle
Pfaffenberg 1
51674 Wiehl
Tel.: 02262-7920
info@waldhotel-wiehl.de
http://www.waldhotel-wiehl.de

 

 

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Suzuki Reinecke – ADAC MX Masters Drehna

Am vergangenem Wochenende ging es für das Team Suzuki Reinecke ins knapp 600 km entfernte Fürstlich Drehna zum ersten Lauf der ADAC MX Masters Serie. Die Strecke ist knapp 1,7 Km lang und für ihren Tiefsand bekannt. Rund 250 Motocrosser aus 21 Nationen hatten sich für das Wochenende angemeldet. Darunter waren auch 3 Suzuki Reinecke Fahrer die Ihr Glück versuchen wollten.

Meurs

Der junge Holländer Jeffrey Meurs hatte in den letzten Wochen mit Rückenproblemen zu kämpfen. Trotzdem ging er am vergangenem Wochenende in Drehna an den Start. Im Zeittraining kam er schon in den ersten Runden gleich zwei Mal hart zu Boden und musste so vorzeitig eine schnelle Runde aufgeben. Neben Meurs waren auch seine Ab-Racing Teamkollegen (Nils Gehrke und Rudolf Weschta) in dieser Gruppe und konnten sich mit Platz 13 und 15 für den Sonntag qualifizieren.

Durch das frühzeitige beenden musste Jeffrey Meurs ins Last Chance und dort mit leichten Schmerzen eine Renndistanz durchhalten. Am Ende reichte es für Platz 12 und somit nur noch für einen Reserveplatz. Meurs war schwer angeschlagen und enttäuscht.

Das Gatter zum ersten Lauf der Masters fiel und Nils Gehrke und Rudolf Weschta (AB-Racing by Suzuki Reinecke) konnten sich nach der ersten Runde nur im Mittelfeld finden. Sie kämpften das ganze Rennen, aber es reichte am Ende leider nur für Platz 26 und 29.

Während Weschta den zweiten Lauf leider vorzeitig aufgeben musste fuhr Gehrke ein super Rennen. Nils Gehrke konnte auf dem 17-ten Platz landen und somit schaffte er es bei seinem ersten ADAC MX Masters Rennen gleich in die Punkte.

Gehrke

 

In 3 Wochen geht es mit den Masters in Möggers (Österreich) weiter. Wir drücken Jeffrey Meurs die Daumen das er bis dahin wieder 100% Fit ist und zeigen kann was er drauf hat.

 

 

Interview WMX Frankenbach – Jeffrey Meurs

Interview mit Jeffrey Meurs www.mccfrankenbach.de

Jeffrey Meurs, 26, startete die vergangenen beiden Wochenenden beim US-Supercross – und wird am Sonntag in Frankenbach antreten.

Q: Seit wann bist Du wieder im Lande?
A: Ich bin am Dienstag um 14 Uhr in Amsterdam gelandet. Doch bei der Rückfahrt blieb mein Auto liegen. Ich musste bei einem Freund in Holland übernachten, bekam am Mittwochmorgen einen Leihwagen und bin nun 27 Stunden später in Heilbronn eingetrudelt.

Jeffrey hier beim Spass haben in den USA
(Bild: Tanita Reinecke)


Q:
Du hast die US-Supercross-Läufe in Atlanta und in Daytona bestritten. Wie kommt man auf solch eine Idee?
A: Bei der ADAC-SX-Serie habe ich Ricky Renner, einen amerikanischen Profi-Crosser kennengelernt. Er wohnt in Tampa/Florida und hat mich ermuntert, mal in den USA Supercross zu fahren. So was muss einem nicht zwei Mal gesagt werden.

Q: Und woher hast Du ein Motorrad erhalten?
A: Das war sozusagen ein All-inclusive-Paket von Ricky. Wir (Anm: Jeffreys Freundin Tanita Reinecke war auch dabei) haben bei ihm übernachtet, er hat mir ein Motorrad ausgeliehen und sogar seinen Pickup. Unglaublich.

Q: Und dann bist Du nach Atlanta zum ersten Rennen gefahren.
A: Stimmt. Das sind 7 Autostunden von Tampa.

In den USA ist halt alles größer: die Zugmaschinen der
der Team Trucks, als auch…  (Bild: Tanita Reinecke)

Q: Beim US-Supercross fahren die besten Piloten der Welt. Kann man da einfach aufschlagen, sagen, hier bin ich, und fahren?
A: Natürlich nicht. Die amerikanischen Neulinge müssen sich über die Arenacross-Rennen qualifizieren. Meine Qualifikation ging über die WM. 2010 habe ich beim WM-Lauf in Holland in der MX2-Klasse Punkte geholt. Mit diesem Ergebnis konnte ich eine WM-Veran­staltungs­lizenz lösen, die beim US-Super­cross startberechtigt. Die Serie hat ja auch WM-Status.

… die Arenen. Mit den Zuschauerzahlen können die in
den USA aber trotzdem nicht mit Frankenbach
mithalten!   (Bild: Tanita Reinecke)

Q: Und Du hast Dich gleich für das Abendprogramm qualifiziert.
A: Ja, die Top-40 des Zeittrainings sind für die Hauptrennen qualifiziert. Ich war Platz 38. Natürlich hat es nicht ins Finale gereicht, aber das habe ich auch nicht erwartet.

Q: Wie war der Eindruck von dem großen Stadion, den 45 000 Fans und überhaupt von der Supercross-Glitzerwelt?
A: Das war wohl auch ein Grund, dass ich in den Rennen schwächer als im Zeittraining war. Ich war völlig überwältigt von den neuen Eindrücken, der Präsentation mit Nationalhymne und der ganzen Show. Dabei habe ich ehrlich gesagt, das Rennen fahren vergessen (lacht).

Q: Sind die Strecken für einen Europäer nicht zu schwer?
A: Nein, sie sind vor allem länger und schneller. Doch die Sprünge sind ähnlich dimensioniert wie in Europa, das Waschbrett in Atlanta war sogar leichter als beim ADAC-SX-Cup. Klar, die Top-Fahrer kombinieren die Sprünge anders, springen drei- statt zweifach und fahren superpräzise. Aber insgesamt habe ich mir das extremer vorgestellt.

Q: Daytona war aber anspruchsvoller, oder?
A: Die Strecke ist keine typische Supercross-Anlage sondern eine Mischung aus Out- und Indoor-Piste. Es fuhren sich viele Spuren heraus. Leider hatte ich die einzige Quali-Gruppe, vor der die Piste nicht geschoben wurde. Die Zeiten werden aber gruppenübergreifend gewertet, so dass es nicht für die Top-40 gereicht hat.

Q: Hast Du auch Ken Roczen getroffen?
A: Wir haben uns nur aus der Ferne zugewunken, gesprochen habe ich nicht mit ihm. Er wird von Fans und den Medien regelrecht belagert. Da wollte ich nicht auch noch stören.

Q: Trotzdem bereust Du den US-Trip nicht, oder?
A: Auf keinen Fall. Das war ein außergewöhnliches Erlebnis. Nicht nur die Rennen sondern auch die Trainingsstrecken. Einmal haben wir auf einer Strecke trainiert, die normalerweise 50 $ Gebühr kostet. Der Betreiber hat uns aber kein Geld verlangt, da die Piste wie er sagte, sehr ausgefahren sei. Ich kann nur sagen: Die war besser im Zustand als jede Strecke, die ich in Europa gefahren bin.

Jeffrey (#941) beim letztjährigen WMX. Die Meute hat
ganz schön Druck gemacht.


Q:
Stichwort Geld. Darf man fragen, wie teuer der Supercross-Ausflug war?
A: Etwa 3000 Euro.

Q: Am Wochenende endet der Traum. Du bist zurück im wirklichen Leben, zurück beim Wintercross.
A: Das böse Erwachen gibt´s in Frankenbach bestimmt nicht. Zumindest was die Strecke angeht. Allerdings drängt die Zeit, mein Motorrad vorzubereiten. Da muss noch Einiges geschraubt werden. Gabel und Federbein werden erst am Samstag angeliefert.

Q: Und Deine Prognose?
A: Superfinale muss sein. Und dort ein Platz unter den Top-15.

Bilder: ADAC MX Masters Tensfeld & Lichtenvoorde

In den letzten Wochen ging es für uns einmal durch Halb Deutschland bis rüber nach Österreich und in die Niederlande. Von den zwei Veranstaltungen in Tensfeld und Lichtenvoorde (NL) haben wir hier eine kleine Gallerie für Euch zusammen gestellt. Gott sei Dank haben wir jetzt erst einmal eine Woche Pause um alles sauber zu machen und wieder alles vor zu bereiten für die nächste Veranstaltung. Wir sehen uns!

 

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Jeffrey Meurs is back!

MSR Meisterschaft in Meckbach – Rennbericht

MSR-Masters Tagessieg für Jeffrey Meurs

MSR-Masters Tagessieg für Jeffrey Meurs

Das vier­te der ins­ge­samt neun MSR-​Ren­nen stand am letz­ten Wo­chen­en­de in Meck­bach auf dem Pro­gramm. Der MSC Meck­bach hat­te viel Zeit und Mü­he in die Prä­pa­rie­rung und Be­wäs­se­rung der wun­der­bar ge­le­ge­nen Na­tur­stre­cke in­ves­tiert, so dass am ge­sam­ten Wo­chen­en­den sehr gu­te Be­din­gun­gen herrsch­ten. Die ins­ge­samt 355 Star­ter brauch­ten ihr Kom­men in kei­nem Fall zu be­reu­en und die Zu­schau­er sa­hen vol­le Start­git­ter und span­nen­den Ren­nen in al­len Klas­sen.

Ge­nau 40 Fah­rer tra­ten in der Youngs­ter/Mas­ter-​Klas­se an, un­ter de­nen auch nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se wie­der der letzt­jäh­ri­ge Ti­tel­trä­ger Jeffrey Meurs zu fin­den war. Im Qua­li­fi­ka­ti­ons­trai­ning zeig­te sich ein­drucks­voll wie aus­ge­gli­chen stark die­se Klas­se ak­tu­ell be­setzt ist. Die ers­ten Fünf in der Rei­hen­fol­ge Pa­trik Ben­der, Jeffrey Meurs, Ke­vin Brau, Jo­nas Bött­cher und Flo­ri­an Wel­zen­bach la­gen ge­ra­de ein­mal 0,78 Se­kun­den aus­ein­an­der.

Harte aber faire Fights zwischen Kevin Braun #2 und Jeffrey Meurs #941

Harte aber faire Fights zwischen Kevin Braun #2 und Jeffrey Meurs #941

Ke­vin Braun und Jeffry Meurs lie­fer­ten sich im ers­ten Ren­nen ei­nen har­ten und span­nen­den Zwei­kampf, den am En­de Ke­vin Braun knapp für sich ent­schei­den konn­te. Der Trai­nings­schnells­te Pa­trik Ben­der folg­te vor Jo­nas Bött­cher und Mar­vin Heyner. Als bes­ter Youngs­ter Fah­rer zeig­te Tim Ebin­ger auf Platz 8 ei­ne su­per Leis­tung.

MSR-Masters Meisterschaftsführung für Kevin Braun

MSR-Masters Meisterschaftsführung für Kevin Braun

Der zwei­te Lauf ver­lief kom­plett an­ders. So­wohl Pa­trik Ben­der wie auch Ke­vin Braun ka­men nicht oh­ne Stür­ze über die Run­den und hat­ten am En­de mit den Plät­zen 5 und 6 nichts mit der Ent­schei­dung um den Lauf­sieg zu tun. Um die­sen wur­de jetzt zwi­schen Jeffrey Meurs Dirk Sig­mund und am En­de auch noch mit Mar­vin Heyner hef­tig ge­kämpft. Sig­mund und Heyner zeig­ten in die­sem Lauf ei­ne ganz star­ke Vor­stel­lung und muss­te sich im Ziel nur ganz knapp Jeffrey Meurs ge­schla­gen ge­ben. Flo­ri­an Wel­zen­bach über­quer­te dann schon mit deut­li­chem Rück­stand als vier­ter das Ziel.

Braun, Meurs wa­ren dann wie­der im drit­ten Ren­nen die Ak­teu­re, die den Sieg un­ter sich aus­mach­ten. Am En­de hat­te wie­der Meurs knapp die Na­se vor Braun, Ben­der und Jo­nas Bött­cher. Platz 5 ging an Dirk Sig­mund vor Jos­hua End­ers.

In der Ta­ges­wer­tung er­rang Jeffrey Meurs gleich bei sei­nem ers­ten MSR Ein­satz in die­ser Sai­son ei­nen zwar sehr hart um­kämpf­ten aber auch ver­dien­ten Ge­samt­sieg. Braun und Ben­der folg­ten trotz Pat­zer im Zwei­ten Ren­nen auf den Plät­zen zwei und drei. An der Spit­ze der MSR-​Mas­ter Meis­ter­schafts­wer­tung gab es jetzt ei­ne Wach­ab­lö­sung.

Robin Schaeben #59 festigt seinen zweiten Meisterschaftsrang der Klasse MSR-Youngsters

Robin Schaeben #59 festigt seinen zweiten Meisterschaftsrang der Klasse MSR-Youngsters

Jo­nas Bött­cher muss­te nach ei­nem für ihn nicht ganz op­ti­ma­len Renn­wo­chen­en­de die Füh­rung an Ke­vin Braun ab­ge­ben. Ke­vin Braun, der Mann aus Dü­ren in NRW zeigt bis­her in die­ser Sai­son ei­ne ganz star­ke Per­for­mance. Kamp­geist, Sie­ges­wil­len und sehr gu­ter Speed las­sen ihn der­zeit als die Num­mer 1 für die Ant­wort auf die Fra­ge „who’s next?“ er­schei­nen.

Der Ge­samt­sieg in der Klas­se Youngs­ter ging mit zwei Sie­gen und ei­nem zwei­ten Platz klar an den auch in der MSR-​Youngs­ter Wer­tung füh­ren­den Tim Ebin­ger. Paul Ha­ber­land konn­te sich über Platz zwei auf dem Trepp­chen freu­en.

Den drit­ten Rang konn­te sich Ro­bin Scha­eben si­chern. Scha­eben liegt jetzt wei­ter­hin auf dem zwei­ten Rang in der Meis­ter­schafts­wer­tung und kann sich so­mit schon lang­sam mal auf ei­nen Start bei den CROSS-​Fi­nals ein­stel­len.

Text: MSR / Fotos: Martina Braun / motox-pix.de

 

PM: Winter Motocross Frankenbach

Suzuki Reinecke zum Winter Motocross in Frankenbach

Schon seit 14 Jahren ist das Team Suzuki Reinecke in Frankenbach engagiert und hilft Tatkräftig bei der Veranstaltung mit. Für den Teamchef Ulrich Reinecke geht es meist schon 4 Monate vor der Veranstaltung los. Er kümmert sich um die Fahrer und deren Verträge und ist meist die Tage vor und nach dem Winter Motocross voll ausgebucht.

Das Team ging in diesem Jahr mit vier Fahrern an den Start. In der MX1 rollte Jeffrey Meurs auf seiner weiß/gelben Suzuki an das Startgatter. Er konnte sich mit dem 18. Platz ins Superfinale retten und stand am Start neben Max Nagl und Co. Im Superfinale selbst hatte er mit der tiefstehenden Sonne und der sehr kaputten Strecke zu kämpfen. Am Ende hieß es für Ihn DNF.

In der MX2 zeigten Thomas Martel, Cino Peter und Marcel Ranger Ihr Können. Cino Peter schaffte es ins B-Finale und musste gegen die MX1 antreten. Dort schaffte er es auf den 23. Platz. Ein super Ergebnis für den erst 15-Jährigen.

Marcel Ranger und Thomas Martel fuhren beide im Dirtfreak-Race. Thomas Martel lag dort lange auf Platz 5. Musste dann aber durch einen anderen Fahrer das Rennen frühzeitig beenden da er zu Fall kam. Marcel Ranger landete auf einem guten Platz 13.

 

 

AB-Racing by Suzuki Reinecke

Das Team ist zum Winter Motocross mit zwei Fahrern in der MX2 angereist. Als bekanntes Gesicht fährt Nils Gehrke auch dieses Jahr für Achim Bierenfeld. Für Ihn war es das zweite Outdoor-Rennen der Saison. Im Qualifikations-Rennen kam er auf Platz 21 und musste somit ins B-Finale. Dort schaffte er es auf den 7-ten Platz und war somit der Zweit-Beste MX2 Fahrer im B-Finale.

Als zweiter Fahrer ging Steffen Kaiser an den Start. Im Qualifikations-Rennen kam er auf Platz 30 und somit ins B-Finale. Dort musste er nach 8 Runden das Rennen leider aufgeben.

 

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Jeffrey Meurs zum Winter Motocross in Frankenbach

„Am vergangenen Wochenende war für mich das erste Outdoor-Rennen für 2015 in Frankenbach.
Da ich draußen noch nicht viel mit meinem Motorrad trainiert habe, habe ich es ganz locker gesehen und nicht so viel erwartet.

Im freien Training war es eigentlich gut, ich bin ein paar schnelle Runden gefahren und habe einfach versucht ein gutes Gefühl für die Strecke zu bekommen.

Im Zeittraining habe ich auch 2-3 gute Runden hin bekommen und es hat für Platz 18 gereicht, was schon viel besser war als ich erwartet habe.

In der Mittagspause haben wir alle zusammen vom Team gegessen und uns auf die Wertungsläufe vorbereitet. Ich habe mir noch schnell den Start der MX2 angeschaut damit ich wusste wie das Gatter funktioniert und wann es ca. fällt. Als 18ter war genau noch 1 Gatter frei ganz außen. Ich kam richtig gut aus dem Gatter und konnte fast in der Top 10 mein Rennen anfangen. In den ersten paar Runden kam ich nicht wirklich in Schwung, aber danach ging es eigentlich gut.

Ich konnte so auf Platz 16 bleiben bis ich einen Sturz hatte. Ich war dann noch 18ter und konnte diese Position bis ins Ziel halten. Damit habe ich mir für das Superfinale qualifiziert, also war ich sehr zufrieden.

Im Superfinale musste ich von der 2ten Startreihe starten und hatte einen schlechten Start ins Rennen. Ich konnte in den ersten 2 Runden ein paar Plätze gut machen und fast in der Top 20 fahren. Auf der mittlerweile richtig kaputt gefahrenen Strecke habe ich fast jeden Runde Fehler gemacht bis ich auf einen Sprung wegen der niedrigen Sonne den Absprung nicht richtig sehen konnte und fast über den Lenker abflog. Ich war im Moment 25ter und entschied mich dass ich besser aufhöre bevor noch etwas schlimmeres passiert. Ich hatte Schmerzen, lag nicht auf einer guten Position und bin jede Runde mindestens 1-mal fast hingefallen. Das Risiko war es mir nicht wert.

Also der Speed und die Ausdauer war gut. Jetzt muss ich nur noch dran arbeiten das ich der ganze Lauf fehlerfrei fahren kann. Ich freu mich schon auf die Saison.“

Euer Jeffrey

 

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