Jeffrey Meurs – Supercross Dortmund

Jeffrey Meurs zu seinem Wochenende beim Supercross in Dortmund:

 

Am vergangenem Wochenende war auch schon das letzte Rennen des ADAC SX Cup in Dortmund.
Irgendwie gefällt mir die Strecke in Dortmund immer gut. Auf dem griffigen Boden komm ich gut zu recht.

Freitags im ersten freien Training hatte ich schon ein gutes Gefühl und konnte schon nach ein paar Runden alles springen. In zweiten freien Training habe ich dann noch ein paar andere Linien versucht und konnte mit einem guten Gefühl in das Zeittraining gehen. Eine schnelle Runde im Zeittraining fahren ist nicht mein Spezialität, aber von der Rundenzeit her war es gar nicht so schlecht.
Abends im Vorlauf konnte ich von ganz innen gut starten. Als 5ter kam ich aus der ersten Runde. Ich konnte gleich 1 Fahrer überholen und so auf dem 4ten Platz kommen. In den restlichen Runden bin ich zurück gefallen auf den 6ten Platz was aber reichte für die direkte Qualifikation ins Halbfinale.
Im Halbfinale war der Start nicht so gut, aber ich war trotzdem nah an den ersten Fünf dran. Nach ein paar Runden rutschte mein Vorderrad über einen Anlieger und ich stürzte. Dann musste ich es wieder über das LCQ Rennen versuchen. Leider konnte ich nicht unter die ersten Zwei kommen und verpasste damit das Finale.

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Am Samstag fuhr ich zunächst locker im Freien Training meine Runden. Danach ging es weiter mit dem Zeittraining, dort konnte ich eine gute Runde fahren und war sogar ein halbe Sekunde schneller als im Zeittraining am Freitag.
Abends im Vorlauf hatte ich wieder ein guten Start von ganz innen. Ich war 4ter und war davon überzeugt dass ich das gleiche wie am Freitag schaffen konnte. Leider machte ein andere Fahrer einen dummen Fehler und wir beiden gingen zu Boden. Da war mein Vorlauf leider ganz schnell zu Ende.
Im LCQ-Rennen war der Start nicht super aber ich kam trotzdem auf die 3te Position. Der Abstand bis zum 2ten war ziemlich groß, aber ich konnte jede Runde näher dran fahren. In der letzten Runde wurde ich dann leider noch überholt und finishte als 4ter.
Gleich nach den Finish ist mir das Hinterrad festgegangen. Ich wusste nicht wirklich was los war, aber wie es sich später zeigte gab es ein Getriebeproblem.
Wir haben dann alles umgebaut auf mein 450er und Rolf Ringwald hat mir noch schnell das Fahrwerk über Nacht an der schwerere 4takter angepasst.
Sonntag gab es leider kein freies Training also musste ich direkt mit einem “neuem” Motorrad in das Zeittraining. Ich hatte Schwierigkeiten mich so schnell an das komplett andere Motorrad anzupassen, aber trotzdem war die Rundenzeit nicht schlecht.

Im Vorlauf war der Start richtig schlecht, weil ich schon ein ganze Weile nicht mehr mit der 4takter auf so griffige Boden gestartet bin. Ich habe dann der Vorlauf als Training für das LCQ Rennen benutzt und wollte dann dort zeigen das ich es auch mit der 4takter kann.
Im LCQ Rennen war der Start, von ganz außen, perfekt. Ich hatte den Holeshot und konnte eine Runde an der Spitze fahren. Ich konnte nicht wirklich schnell durch das Waschbrett kommen und verlor da immer viel Zeit. Nach ein paar Runden noch auf der zweite Position gefahren zu haben musste ich 2 Fahrer vorbei lassen. Richtig schade, weil es hatte so gut angefangen. Der Umstieg auf die 4takter war aber schwieriger wie ich gedacht haben so ohne freien Training. Trotzdem bin ich zufrieden, weil ich gute Starts und Speed gezeigt habe und auch hart für jeden Position gekämpft habe.
Ich möchte mich gerne nochmal bei Rolf Ringwald bedanken. Und auch ein großes Dankeschön an Team Waldmann für die Auspuffanlage.

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